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Samstag, 27 Februar 2021
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Wer Whatsappt denn da?

WhatsApp, hmmm … WhatsApp klingt in der englischen Sprache fast wie „What’s up?“, auf Deutsch übersetzt bedeutet es „Was ist los?“ oder „Was geht?“ und enthält das Kürzel App, was eine Abkürzung für Applikation ist und auf Deutsch übersetzt „Anwendung“ bedeutet. Man könnte fast sagen, es ist eine hmmm …… mal-schauen-was-los ist-Anwendung.

Bild von Thomas Ulrich auf Pixabay

Diese „mal-schauen-was-los ist-Anwendung“ befindet sich also auf vielen Smartphones und man kann sie an der grünen Sprechblase erkennen. Es ist das Zeichen von WhatsApp. Über diesen Dienst könnt ihr mit Freunden kurze Nachrichten sowie Bilder, Videos oder Sprachnachrichten austauschen.

Mann tippt einfach einen Text ein, fügt ein Bild oder Video in den kleinen Schlitz hinzu und drückt auf Senden und schon landet die Nachricht beim Freund oder der Freundin. Es ist fast wie Zauberei.
Allerdings geht eure Nachricht nicht sofort zur Person, welcher ihr die Nachricht geschickt habt. Es ist eher so, dass dieser ganze Vorgang des Verschickens so rasend schnell geschieht, dass man es glauben könnte. Nein, bevor die Nachricht ankommt, unternimmt sie auf ihrer Reise noch einige Umwege durch das sogenannte Internet ….

Denn, wenn ihr WhatsApp nutzt, werden eure Nachrichten über das Internet versendet.

Euer Smartphone muss also mit dem mobilen Internet oder in einem WLAN-Netzwerk angemeldet sein. Schickt ihr einen Text ab, so wird dieser Text zunächst zu den Computern von WhatsApp verschickt. Diese Computer heißen Server. Ein Server ist ein zentraler Computer der viele Daten auf einmal speichern, verarbeiten und weiterleiten kann. Die Server sortieren die Nachrichten und leiten sie dann an den Empfänger weiter. Eure Nachrichten werden so ähnlich wie ein Brief, eine Postkarte oder eine E-Mail verschickt. Allerdings funktioniert es nicht mit einer Hausadresse oder E-Mail-Adresse, sondern mit den Telefonnummern.
Wenn der Sender und Empfänger gerade online, also mit dem Internet verbunden sind, kommt die Nachricht sofort an. Sollte gerade keine direkte Verbindung bestehen, wird die Nachricht auf dem Server von WhatsApp zwischengespeichert. Sobald der Empfänger wieder online, also mit dem Internet verbunden ist, erhält dieser dann die Nachricht.

Bild von natureaddict auf Pixabay

Wichtig dabei ist zu wissen, dass wenn ihr euch dort anmeldet auch euer komplettes Adressbuch, von eurem Telefon, an die Server weitergeleitet wird. So erhält die Firma, welcher WhatssApp und die Server gehören (Die Firma heißt Facebook), auch Informationen über eure Freunde und Familie. Die Firma kennt ab diesem Zeitpunkt alle Telefonnummern und Adressdaten der Personen, welche ihr in eurem Adressbuch gespeichert habt.

Auch solltet ihr immer überlegen was für Nachrichten ihr welcher Person schickt. Beim verschicken von Bildern oder Videos, auf denen ihr zu erkennen seid, solltet ihr mehrmals überlegen, wem ihr was schickt.(js,ff)

Startbild von Bruno Glätsch auf Pixabay

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