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Samstag, 27 Februar 2021
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Was macht ein Rasenmäher auf einem See?

Ob der sich verfahren hat? Nein, er will genau hier hin. Um das Seegras zu mähen. Im Nymphensee, bei Brieselang, ist das Seegras viel zu lang geworden, deshalb geht es ihm jetzt an den Kragen.

In allen Seen wachsen Wasserpflanzen. Manche davon werden so lang, dass sie Badegäste erschrecken. Vielleicht warst du schon einmal in einem See schwimmen und hast gemerkt, wie sich eine Pflanze um deinen Fuß schlingen wollte. Zumindest hat man das Gefühl sie wollen es, dabei kommt man nur mit ihnen in Berührung. Das war dann so eine Wasserpflanze.

Oft hört man von „Seegras“, es ist aber nicht der richtige Name. Es handelt sich eigentlich um viele verschiedene Pflanzen, die alle eigene Namen haben. Aber weil die Pflanzen lange, dünne Stängel haben und sich unter Wasser so bewegen wie Gras im Wind, sagt man Seegras.

Bild von AK11111 auf Pixabay

Damit beim Baden im See niemand Angst haben oder sich ekeln muss, wird das Seegras also gemäht. Dafür gibt es ein spezielles kleines Boot. Da sitzt oben Frank Goslowsky drin. Er ist der „Seegärtner“, er kümmert sich um den Nymphensee.

Westlich von Berlin liegen Brieselang und der Nymphensee Bild-Quelle: Google Maps

Oben sitzt also Frank im Boot und unter Wasser wird gemäht. Es wird aber nicht alles Seegras gemäht. Das Gras ist nämlich wichtig für den See. Es hält das Wasser sauber und ist das Zuhause von vielen Fischen. Also mäht der „Seegärtner“ nur so viel weg, dass die Badegäste nicht gestört werden. Er lässt genug Seegras übrig, damit es dem See weiter gut geht.

Wie gut, dass es Menschen wie Frank Goslowsky gibt, die sich um unsere Seen kümmern.
(js,mg)

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