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Sonntag, 15 September 2019
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Vom Federball zum Badminton

Für die einen Freizeitspaß, für die anderen Wettkampfsport

Federball ist ein Spaß in der Freizeit. Es gibt kein geregeltes Spielfeld. Man kann es überall spielen wo genug Platz ist. Im Freibad, auf der Wiese, im eigenen Garten – ihr braucht nur einen Schläger und einen Ball und es kann losgehen. Der Ball ist aus Plastik und hat Federn, damit er besser fliegt. Die Schläger sind aus Stahl oder Kunststoff und sehr leicht. Ein Netz wird nicht gebraucht und ihr spielt mit anderen zusammen. Dabei versucht ihr den Ball so lange wie möglich in der Luft zu halten.

Schon vor 2000 Jahren hat man in Indien und in Südamerika mit Holzschlägern und Holzbällen, in die man Hühnerfedern gesteckt hat, gespielt. Englische Soldaten, die das Spiel in Indien gesehen hatten, brachten es vor 300 Jahren nach Europa. Dort entwickelte sich aus dem Freizeitspaß Battledore and Shuttlecock (auf deutsch: Schläger und Federball) der Wettkampfsport Badminton. Er wurde nach einem Schloss (Badminton House) in England benannt, weil der Sport dort zum ersten Mal vorgestellt wurde.

Beim Badminton spielt ein einzelner Spieler gegen einen anderen. Man kann es aber auch in Paaren gegeneinander spielen. Weil der Wind den Ball leicht ablenken kann, wird in einer Halle gespielt. Es gibt feste Regeln. Ein Netz teilt das Spielfeld in zwei Hälften. Man versucht den Ball so über das Netz zu schlagen, dass der Gegner ihn nicht zurückschlagen kann. Landet der Ball auf dem Boden bekommt man einen Punkt. Schlägt man den Ball ins Netz oder aus dem Spielfeld bekommt der Gegner einen Punkt.

Bild von Antony Stanley auf wikipedia

Badminton gilt als der schnellste Schlägersport der Welt, weil der Ball bis zu unglaublichen 500 Kilometern pro Stunde schnell werden kann. Beim Tennis schaffen es die schnellsten Spieler den Ball gerade einmal mit 250 Stundenkilometern zu schlagen, also nur halb so schnell. Deshalb muss man beim Badminton sehr beweglich sein und sehr gute Reflexe haben. Ebenso sind Geschicklichkeit, hohe Ausdauer, taktisches Verständnis und Spielwitz gefragt.
Die besten Badmintonspieler kommen aus Asien, weil dort diese Sportart von viel mehr Menschen gespielt wird als bei uns. Für die Asiaten hat Badminton die gleiche Bedeutung wie in Europa der Fußball. Aber auch in Deutschland wird Badminton als Schul- oder Freizeitsport immer beliebter.

Wenn ihr jetzt Lust auf Badminton bekommen habt, fragt einfach bei einem Verein in eurer Nähe nach. Die meisten Vereine bieten Kurse für Kinder ab 6 Jahren an. Vielleicht bietet eure Schule auch eine AG an. Und wenn ihr einfach nur Federball spielen wollt, braucht ihr nur Schläger und einen Ball. Die gibt es schon für weniger als 10 €. Dann sucht ihr euch noch einen freien Platz und der Spaß kann losgehen. (lb)

Bild von Mimooh auf wikipedia

Startbild von Randhir Kumar auf Pixabay

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