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Montag, 18 Januar 2021

Der Regenwurm

Igitt ein Wurm, der meine schönen Tomaten frisst?

Ganz und gar nicht! Er mag nicht zu den schönsten gehören, ist aber ein sehr nützliches Tier. Er frisst abgestorbene Pflanzen und „hinterlässt“ den besten Dünger der Welt! Durch sein Verhalten lockert er den Erdboden auf und erleichtert es den Pflanzen an Nährstoffe und Wasser zu gelangen.

Um seine Wichtigkeit zu zeigen, wurde der 15. Februar weltweit zum Tag des Regenwurmes ernannt.

Bild von Marek auf berliner-teddybote

Sein Name ist Lumbricidae und er gehört zu einer der 46 in Deutschland lebenden Regenwurmarten. Sein Körper ist ein Schlauch der sich aus Ringen zusammensetzt. Je älter er wird, desto mehr Ringe hat er. Ihr könnt also sein Alter feststellen, indem ihr seine Ringe zählt, wie bei einem Baum. Und er kann bis zu 8 Jahre alt werden!
Viele Wissenschaftler denken inzwischen, dass sein Name nichts mit Regen zu tun hat. Ihre Meinung nach kommt sein Name vom „reger Wurm“. Mit „rege“ wird ein Tier bezeichnet, das sich außerordentlich viel bewegt.

Er steht auf der Speisekarte vieler Tiere, zu den bekanntesten gehören Stare, Drosseln und Krähen, im Norden auch vermehrt Möwen und Austernfischer, die die Würmer jagen. Weitere natürliche Feinde sind Marder, Maulwürfe, Igel, Spitzmäuse, Erdkröten, Frösche, Feuersalamander, Ameisen, Laufkäfer und Landplanarien, aber auch Füchse und Dachse.
Der Regenwurm wird in drei Gruppen eingeteilt, die sich in Lebensraum und Färbung unterscheiden. Diese drei Gruppen stelle ich euch im nächsten Artikel vor.
(js,mu)

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