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Samstag, 27 Februar 2021
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24. Januar – Welttag der Bildung

Am Sonntag, den 24. Januar, war Welttag der Bildung. Dieser Tag wurde durch die UNESCO ins Leben gerufen. Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) ist eine internationale Staatengemeinschaft und hat als Sonderorganisation der Vereinten Nationen die Aufgabe, durch die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Erhaltung des Friedens und der Sicherheit beizutragen.

Bild von Stefan Meller auf Pixabay

Am 23. Januar 2019 hat diese internationale Staatengemeinschaft beschlossen, den 24. Januar zum Welttag der Bildung zu benennen. Dieser Welttag der Bildung hat das Ziel, bis zum Jahr 2030 für alle Menschen der Welt eine chancengleiche und hochwertige Bildung sicher zu stellen sowie alle Möglichkeiten zu einem lebenslangen Lernen zu fördern. Die UNESCO erklärt sich bereit die Umsetzung dieses Ziels zu koordinieren und ist auch für das Vorankommen verantwortlich. Jährlich gibt sie einen Weltbildungsbericht heraus.

Bild von ThePixelman auf Pixabay

Bildung ist ein Grundrecht. Dieses Grundgesetz soll in allen Ländern auf der Welt, für euch Kinder, durchgesetzt werden, denn nicht in jedem Land können Kinder jeden Tag, so wie ihr, zur Schule gehen.
Entweder ist die Schule so weit entfernt, so dass sie sehr schwer oder gar nicht zu erreichen ist oder die Kinder können nicht zur Schule gehen, weil das Schulgeld zu hoch ist und die Eltern das Geld nicht aufbringen können. In einigen armen Ländern gibt es gar keine Schule. Auch gibt es Länder, wo nur die Jungs zur Schule gehen dürfen und die Mädchen dagegen zu Hause bleiben müssen. Das findet die UNESCO ungerecht.

Wie ihr derzeit selber feststellt, ist es ohne Schule ziemlich blöd. Kein Unterricht bedeutet auch, viele Freunde nicht zu treffen, etwas zu lernen, auch kein Sport zu treiben oder einen Artikel für den Teddyboten zu verfassen. Das wird aber hoffentlich bald wieder möglich sein. Auf den Tag freuen wir uns auch.

So soll der 24. Januar, der „Welttag der Bildung“, daran erinnern, dass in allen Ländern alle Menschen – nicht nur Kinder, auch Erwachsene in der Weiterbildung – ein Recht auf Bildung haben. Gleichzeitig soll die internationale Staatengemeinschaft vorweisen können, inwieweit sie das Bildungssystem in allen Ländern voranbringen konnte. Deshalb gibt es den jährlichen Weltbildungsbericht, an den sich alle Länder und Staaten orientieren können, wie weit sie ihrem Ziel näher gekommen sind.

Bild von cherylt23 auf Pixabay

Die Bildung fängt mit der Geburt an. Ihr lernt laufen, sprechen und beginnt eigenständig zu handeln. Im Kindergarten lernt ihr, in der Gemeinschaft zu lernen. In der Schule lernt ihr alles Komplexe, was ihr für die Berufsausbildung und das Leben braucht. Später im Beruf lernt ihr immer mehr dazu. In der Freizeit lernt ihr auch immer etwas Neues dazu. Das geht euer ganzes Leben lang. Ihr lernt nie aus, weil es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt – bis ans Ende eures Lebens.

Bildung bietet euch Chancen, im Leben voranzukommen, kreativ zu werden und andere Menschen zu unterstützen. Dieses Lernen prägt euren Charakter, macht euch zu einem wertvollen Menschen in der Gemeinschaft. Diese Chance sollen alle Menschen auf dieser Erde haben. Dieses Ziel muss und soll auch durchgesetzt werden. Deshalb setzt sich die UNESCO für hochwertige und chancengleiche Bildung auf allen Stufen ein.(as, mb, js)

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