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Sonntag, 15 September 2019
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Zurück zum Mond 2.0

Ihr kennt Ihn alle, hoch über unseren Köpfen hängt er da am Nachthimmel und schaut auf uns herab. Unser Mond.
Wir haben doch alle schon einmal nach oben geschaut und uns gewünscht, auch einmal unsere Füße auf Ihn setzen zu können. Er scheint so nah, ist allerdings 384.400 km weit weg. Das ist so viel als würde man 30 mal um die Erde fliegen.

Am 20. Juli 1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Sein berühmter Satz „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!“ ist weltbekannt. Das ist nun schon 50 Jahre her. Nach Ihm waren noch 11 weitere Menschen auf dem Mond. Der letzte von Ihnen war, im Jahr 1972, Harrison Schmitt.

Aber das Rennen zum Mond wurde neu entfacht. Mehrere Länder mit Ihren Raumfahrtorganisationen und private Firmen wie SpaceX haben Pläne um zurück zum Mond zu fliegen und auch zu landen.

Bild von bunt1 auf Pixabay

Es gibt auch Vorhaben eine Raumstation zu bauen, welche um den Mond kreisen soll. So wie die Internationale Raumstation um die Erde kreist. Ein Sprungbrett für noch weitere Reisen in die Tiefen des Weltraums.  Dann auch bis zum Mars. Aber zuerst geht es zurück zum Mond. Erst mit so genannten „Rovern“ (kleinen ferngesteuerte Fahrzeugen) die auf unserem Erdtrabanten landen, fahren und Mondgestein einsammeln sollen. Später dann mit Mondlandefähren die Menschen auf den Mond transportieren.
Länder wie die USA, Russland, China und auch die „ESA“, die Europäische Raumfahrt Organisation, wollen auf dem Mond landen.

Auch der Bau einer Mondbasis ist geplant. Sie soll die erste Kolonie der Menschen auf einem anderen Himmelskörper werden und mit der neuen Mondstation auch Versorgungspunkt für spätere bemannte Marsmissionen sein.

Alles schaut danach aus, das die Menschheit sich langsam aber sicher auf eine lange lange Reise in die unendlichen Weiten unseres Universums machen wird. Zu Planeten die vielleicht genau so sind wie unsere Erde. Denn, wenn wir weiter mit unserem Planeten so umgehen wie bisher, wird uns nichts anderes übrig bleiben als eine neue Heimat zu suchen. Eine zweite Erde. (bh)

Bild von István Mihály auf Pixabay

Startbild von Myriam Zilles auf Pixabay

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