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Samstag, 27 Februar 2021
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Wir spielen Monopoly

Dieses Spiel kennt bestimmt jeder von euch. Es ist auf der ganzen Welt sehr beliebt, weil man so schön Geld ausgeben kann und darf. Das spannende Familienbrettspiel stammt ursprünglich aus Amerika. Erste Versionen stammen aus dem Jahr 1904. Das Spiel hat eine Geschichte von etwa 30 Jahren, in denen es immer wieder verändert und neu erfunden wurde. Anfangs war es nämlich nicht sehr beliebt, weil es so kompliziert war. Die ersten Versuche des Spielbretts wurden noch auf eine Tischdecke gezeichnet und einer der Erfinder soll sogar Anhänger aus der Halskette seiner Frau als Spielsteine genommen haben! Irgendwann waren die Spielregeln so weit vereinfacht, dass das Spiel beliebter wurde. 1935 kaufte eine große Firma die Rechte für das Spiel und seit dem wird es so erfolgreich produziert, dass wir es heute noch kennen und lieben.
Mittlerweile gibt es viele verschiedene Varianten mit Straßennamen aus großen echten Städten oder auch passend zu beliebten Filmen oder Computerspielen. Gerade durch diese vielen Varianten ist das Brettspiel „Monopoly“ beliebter als je zuvor.

Bild von Paul Brennan auf Pixabay

Bei Monopoly seid ihr Kaufleute, Immobilienmakler, Hoteliers oder Bänker. Ihr gebt euer Geld für Straßen, Häuser und Hotels aus. Auch Kraftwerke und Bahnhöfe sind im Angebot. Das Ziel ist es, dass jeder von euch versucht, seine Mitspieler bankrott zu machen. Jeder von euch versucht also, das ganze Geld von den anderen Spielern zu bekommen. Das Spiel könnt ihr zu viert oder auch zu sechst spielen.

Bild von dboschm auf Pixabay

Auf dem Spielbrett sind die Straßen, Bahnhöfe und Kraftwerke in unterschiedlichen Farben angeordnet. Zwei Felder (Ereignisfelder) beinhalten Spielkarten mit bestimmten Aufgaben. Die Bank vergibt an jeden von euch eine Figur und ein Startgeld in Höhe von 1.500,- Mark Spielgeld. Auf dem Feld „Los“ geht es los!

Monopoly hat sehr viele Spielregeln, ihr solltet also auf jeden Fall die Spielanleitung gut lesen und auch während des Spiels griffbereit liegen lassen. Ganz vereinfacht kann man sagen, dass ihr der Reihe nach würfelt und dann im Uhrzeigersinn über die Spielfelder zieht. Je nachdem, auf welchem Feld ihr landet, habt ihr verschiedene Optionen. Ist es ein Feld mit einem Mietobjekt (Straße, Bahnhof oder Kraftwerk), könnt ihr es kaufen. Oder es ist schon verkauft und ihr müsst Miete an den Besitzer zahlen. Ist es ein Ereignisfeld, müsst ihr eine Karte vom Ereignisfeld ziehen, laut vorlesen und die Aufgabe darauf befolgen. Die Bank gibt euch zu jedem gekauften Objekt eine Karte, auf der ein fester Mietpreis steht. Den dürft ihr dann von euren Mitspielern verlangen, wenn sie auf eurem Feld stehen. Wenn ihr mehrere Häuser in einer Straße habt, könnt ihr sie in ein Hotel umwandeln. Dann erhöht sich auch die Miete.
Auf dem Spielbrett sind aber auch andere Felder wie das Gefängnis, Steuern und andere Abgaben enthalten. „Bankrott“ ist der Spieler, der kein Geld mehr für Miete oder Sonstiges hat. „Gewonnen“ hat derjenige von euch, der „alles“ hat. (js,as)

Bild von Gianni Crestani auf Pixabay

Startbild von Bruno /Germany auf Pixabay

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