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Mittwoch, 20 Januar 2021
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Der Hahneberg

In Spandau ist er sehr bekannt: der Hahneberg. Im Winter gehen die Kinder dort rodeln, im Sommer geht die ganze Familie spazieren und genießt die Natur. Und das ganze Jahr über kann man bei windigem Wetter oben auf dem Berg super Drachen steigen lassen. Aber wisst ihr, dass der Hahneberg nicht schon immer ein so schöner grüner Berg war?

Assenmacher [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Vor etwa 60 Jahren war dort eine Kiesgrube, also so etwas wie ein Steinbruch. Bloß wurden dort keine Steinblöcke abgebaut, sondern eben Kies. Als diese Kiesgrube nicht mehr gebraucht wurde, hat man sie zugeschüttet. Und weil man viel Müll von Baustellen hatte, hat man den einfach mit in das Loch gekippt. Irgendwann war das Loch voll, aber es war noch ganz viel Müll da. Also hat man den Müll immer weiter dort abgeladen. Und so ist über mehrere Jahre ein richtiger Berg entstanden. Heute ist von dem Müll nichts mehr zu sehen. Alles ist schön grün, es gibt Wiesen und Wälder. Der Hahneberg und das Gebiet um den Berg herum stehen heute unter Schutz. Das heißt, dass dort nichts gebaut oder verändert werden darf. Die Natur soll sich dort ungestört entwickeln können.

Besuchen darf man den Hahneberg aber trotzdem. Und das sollte man auch, es ist eine wirklich schöne Gegend. Spaziergänge machen viel Spaß weil es so viel zu sehen gibt. Von grünen Wiesen kommt man in dichte Wälder und von dort in trockene, sandige Ebenen. Auf dem Gelände leben verschiedene Tiere. Schafe, Ziegen und einige Rinder „mähen“ das Gras, indem sie es fressen. Und wenn man es bis ganz oben auf den Berg geschafft hat, gibt es als Belohnung einen tollen Ausblick über Spandau.

Das ist auch sehr interessant: es gibt auf dem Hahneberg eine kleine Naturschutzstation, die viele spannende Führungen anbietet. Es gibt auch eine kleine Sternwarte auf dem Berg. (js,mg)

Matiwa [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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