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Samstag, 17 August 2019
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Tierische Rasenmäher

Auf dem Hahneberg in Spandau leben viele verschiedene Tiere. Einige davon haben einen wichtigen Job: sie pflegen die Natur. Auf dem Berg und auf dem großen Gelände um den Berg herum leben einige Schaf- und Ziegenherden. Es gibt auch Rinder (so sagt man, wenn man alle Tiere dieser Art meint. Kühe sind nur die weiblichen Tiere). Diese Tiere fressen Gras und Unkraut und manchmal auch Blätter von kleinen Büschen. Das ist gut, denn so muss sich kein Gärtner darum kümmern. Damit nicht irgendwann alles ganz kahl gefressen wird, werden die Schafe, Ziegen und Rinder regelmäßig an andere Stellen getrieben. Dafür werden sogar die Zäune umgesetzt! Dass das gut funktioniert, sieht man. Dem Hahneberg geht es sehr gut. Die Natur ist dort gesund und die Tiere sind auch gesund und glücklich.

Die Schafe und Ziegen auf dem Hahneberg sind sehr interessant. Bestimmt habt ihr schon einmal Schafe oder Ziegen gesehen. Auf einem Bauernhof oder bei einem Ausflug auf einer Weide. Die Tiere auf dem Hahneberg sind anders. Man sagt „alte Rassen“ zu diesen Tieren. Das bedeutet, dass sie nicht so besonders gezüchtet sind wie die meisten Schafe und Ziegen heutzutage. Beim Züchten werden Tiere verändert. Sie unterscheiden sich immer mehr von ihren wild lebenden Verwandten. Die „alten Rassen“ sind ihren wild lebenden Verwandten sehr ähnlich. Sie sollen so sein wie vor vielen Jahren, als noch nicht so viel gezüchtet wurde. „Alte Rassen“ sind als tierische Rasenmäher besser als gezüchtete Rassen. Sie werden seltener krank und sind nicht so wählerisch beim Essen.

Die Rinder auf dem Hahneberg sind auch besonders. Sie heißen „Galloway-Rinder“. Galloway ist eine Region in Schottland, von dort kommen diese Rinder. Hier ist ein Bild von einem Galloway-Rind:

Bild von Ulrike Leone auf Pixabay

Galloway-Rinder sehen sehr niedlich aus, weil ihr langes Fell ihnen meist ins Gesicht hängt und sie ganz flauschig aussehen. Aber sie sind nicht nur niedlich. Diese Tiere sind viel robuster als andere Rinder. Durch ihr dickes Fell ist ihnen nie kalt und sie können auch im Winter draußen bleiben. Die Funktionen in ihrem Körper laufen langsamer ab als bei anderen Rindern. Dadurch können sie auch einige Zeit mit weniger Futter überleben und werden trotzdem nicht krank.

Alle diese besonderen Tiere leben auf dem Hahneberg und pflegen ihn. Wenn ihr einen Ausflug zum Hahneberg macht, denkt daran die Tiere nicht zu füttern. Sie haben genug zu essen und es besteht immer das Risiko, dass ein Tier krank wird. Was wir Menschen essen und gut finden, ist nicht automatisch gut für Tiere. Über einen Besuch freuen sie sich trotzdem immer.

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