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Samstag, 17 August 2019
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Nach den Sternen greifen

Schon vor vielen tausend Jahren waren Menschen von den Sternen fasziniert. Auch heute noch schauen wir gerne in den Himmel, egal wie jung oder alt wir sind.

Bestimmt hast auch du schon einmal nachts in den Himmel geschaut und nach Sternschnuppen gesucht. Außer Sternschnuppen gibt es aber noch eine Menge anderer Dinge am Himmel zu sehen. Planeten, Satelliten oder Gaswolken zum Beispiel. Einige davon kann man mit den Augen gut erkennen.

Noch viel mehr kann man aber entdecken, wenn man durch ein Teleskop schaut. Das ist ein sehr großes Fernrohr. Weil gute Teleskope sehr teuer sind und sich das viele nicht leisten können, gibt es Sternwarten. Das sind sozusagen Museen für Sterne. In einer Sternwarte steht dann meist ein sehr großes Teleskop, mit dem man bis ins Weltall schauen kann. Dort kann man also hingehen und durch das Teleskop der Sternwarte schauen und so viel über Sterne lernen.

Bild von WikiImages auf Pixabay

In Berlin gibt es drei Sternwarten. Eine davon steht auf dem Hahneberg in Spandau. Sie heißt Bruno H. Bürgel Sternwarte (benannt nach dem Schriftsteller und Wissenschaftler Bruno Hans Bürgel). Ganz oben auf dem Berg steht eine kleine Kuppel, in der ein Teleskop steht. Das Teleskop ist auf den Himmel gerichtet. Die Kuppel kann geöffnet werden, wenn man durch das Teleskop schauen möchte. In der Nähe des Hahnebergs gibt es an der Heerstraße ein kleines Gebäude, das zur Sternwarte gehört. Dort gibt es eine kleine Bibliothek und einen Raum für Vorträge.

Die anderen Sternwarten in Berlin sind größer als die auf dem Hahneberg. Eine ist im Treptower Park, das ist die Archenhold Sternwarte (benannt nach dem Mitbegründer Friedrich Simon Archenhold). Dort gibt es das größte bewegliche Fernrohr der Welt! Die andere ist in Schöneberg und heißt Wilhelm Foerster Sternwarte (benannt nach dem Astronomen Wilhelm Foerster). Diese beiden Sternwarten haben mehrere Teleskope und sie haben auch kleine Planetarien. Das sind fensterlose Räume mit Kuppeldach, in denen der Sternenhimmel an die Decke projiziert werden. Es lohnt sich, alle drei Sternwarten zu besuchen, da sie ganz unterschiedlich sind.

Startbild von Free-Photos auf Pixabay

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